MZ-Blogs

Die digitalen Tagebücher der MZ-Redakteure

Hier können Sie lesen, was die Redakteure der Mitteldeutschen Zeitung täglich umtreibt. Doch nicht nur das: Sie können auch aktiv mit ihnen diskutieren, ihnen Fragen stellen und Anregungen geben.

Lesen Sie die neuen Artikel der MZ-Blogger:
21.05.2013 in Fetzengedanken
Bitteres aus Bitterfeld

Zitat: “Diese Mondlandschaft ist im Laufe vieler Jahre entstanden …”. Die Ausschnitte aus dem ersten kritischen Film über die Umweltprobleme in der Region um Bitterfeld zeigen deutlich das apokalyptische Ausmaß der Umweltvernichtung in der DDR. Es war nicht alles gut …
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21.05.2013 in Besserwisser
Ein Prosit auf die Feldschlösschen-Brücke!

Da hatte der Autor des Textes wohl mächtigen Durst, als er in seinem Text über Quedlinburg im Zusammenhang mit der Aberkennung des UNESCO-Welterbe-Titels in Dresden von der Feldschlösschen- anstatt von der Waldschlösschen-Brücke schrieb. Eine Leserin war so freundliche und machte uns auf den Fehler aufmerksam. Na dann Prost!
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16.05.2013 in Denkansatz
Engagement erhalten

Diese Woche haben wieder Tausende in Halle gegen die Sparpläne der Landesregierung im Hochschulbereich protestiert. Erst zwei Wochen zuvor sind Studenten, Hochschulmitarbeiter und Bürger in der Saalestadt auf die Straße gegangen, um ihrem Unmut über die drohende Schrumpfung der Hochschullandschaft in Sachsen-Anhalt Ausdruck zu verleihen. Das ist ein gutes Zeichen. Denn auch wenn die zweite Demonstration kleiner ausfiel, als ihre Vorgängerin: Die Bereitschaft zum Engagement über die erste Empörung hinaus ist vorhanden.

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24.04.2013 in Knuts HFC-Welt
Fußballverstand

Es gibt Dinge in der wunderbar riesengroßen Welt des Fußballs, die lassen sich einfach schwer erklären. Zum Beispiel, warum es Linienrichter gibt, die ihrem Chef nicht helfend zur Seite stehen – obwohl im neudeutschen Sprachgebrauch der “Schiedsrichter-Assistent” im wahrsten Wortsinn genau dafür da sein sollte. Genau diese Situation hatten wir hier im ERDGAS Sportpark letzten Samstag. Was in dieser 93. Minute dazu führte, dass der “linesman” von rot-weiß gekleideten wütenden Männern verbal auf Linie gebracht werden sollte. Nutze bekanntermaßen nix. Ob nun der Ball “drinner als drin” (Kreativ-Schöpfung des öffentlich-rechtlichen Berichterstatters) war, wie wir immer noch vermuten. Mit Fußballverstand jedenfalls war es danach schwer, nicht kickenden Landsleuten dieses unglückliche 1:2 gegen “Pele” Wollitz’ Osnabrücker erklären zu müssen. Genau wie die Ignoranz des Gäste-Keepers, der sich bei Maik Wagefelds Elfmeter partout nicht in seine linke Tor-Ecke werfen wollte, wie es sein Trainer wild fuchtelnd angewiesen hatte. Das Ergebnis ist lange bekannt, Kollege Riemann hatte (aus norddeutscher Sicht) alles richtig gemacht. Darf seine Kapitänsbinde behalten und am Samstag in gewissen Situationen wieder auf sein Bauchgefühl hören statt aufs Hirn. Reine Kopfsache ist es auch, wie Sven Köhlers Jungs mit der ersten Heimniederlage im Kalenderjahr umgehen. Der nächste Samstag kommt, Bielefeld wartet auf uns. Die Arminia, lange Zeit (neben dem KSC) vor allem in Sachen Cleverness die Übermannschaft dieser Liga, musste zuletzt ein 0:3 in Heidenheim schlucken. Garniert mit zwei Platzverweisen gegen die Sportkameraden Klos und Lorenz.. Die Rotsünder aus Ostwestfalen könnten sich ja mit unserem Gelbsuchtler Daniel Ziebig auf der Alm zum Skat treffen, nebenbei über die bajuwarische Heldentat gegen katalanische Messis plaudern.”Bay, bay, Barca”, schrieb Tuttosport, immerhin blieben selbst für die oft bitterböse englische Presse die Panzer in der Garage. Der landläufige Fußballverstand an diesem Halbfinal-Abend aber auch. Aber was lehrt uns das? Es gibt Momente in der wunderbar großen Welt des Fußballs, wo Namen oder Tabellenstände wenig zählen. Keine Angst vor großen Tieren? Keine Angst vor Bielefeld!
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